Dezember 2019 Dezember 4th, 2019

Tipp des Monats:

Ein schöner und traditioneller Weihnachtsschmuck ist ein Mistelzweig für die Tür. Er gilt als Glücksbringer sowie als Symbol für Frieden und Versöhnung in der Welt. Die Mistel (Viscum) ist ein Halbschmarotzer, der von seinem Wirtsbaum Wasser und Nährstoffe absaugt, aber selbst Fotosynthese betreibt. Sie wird durch Vögel in hohen Baumkronen angesiedelt, die die klebrigen Samen entweder am Baum abstreifen oder dort ausscheiden. Bei den Misteln handelt es sich um äußerst langlebige und robuste Pflanzen, die bis zu 400 Jahren alt werden können. Sie schmücken sich bei uns zur Weihnachtszeit mit weißen bzw. gelblichen Beeren. In südlicheren Ländern ist eine andere Sorte verbreitet, deren Früchte rot sind. Einen Mistelzweig findet man zur Weihnachtszeit überall beim Gärtner oder auf dem Markt. Zum Aufhängen kann man einen Bast- oder Geschenkband verwenden. Wer möchte, dass sein Mistelzweig auch im Dunkeln gut aussieht, umwickelt ihn mit einer kurzen Lichterkette, die ihn sanft beleuchtet. Um die Mistel ranken sich viele Bräuche und Mysterien, auch als Arzneipflanzen in der alternativen Medizin wird sie eingesetzt. Der schönste Brauch im Zusammenhang mit der Mistel besagt, dass Paare, die sich unter einem Mistelzweig küssen, ein Leben lang zusammenbleiben.

Gartentipps:

Allgemeines

  • Gartengeräte reinigen, einfetten und einräumen
  • letztes Laub sammeln und kompostieren oder zum Mulchen verwenden
  • Wasser im Garten abstellen; Gartenschlauch und Wasserleitungen entleeren

Ziergarten und Balkon

Verschiedene Arbeiten

  • empfindliche Pflanzen mit Laub, Tannenzweigen oder Vlies abdecken
  • Staudenbeete und Baumscheiben mulchen
  • Pampasgras oben zusammenbinden und den Wurzelbereich anhäufeln
  • unansehnliche Stauden bis zum Boden zurückschneiden
  • an milden Tagen Ziergehölze auslichten
  • immergrüne Gehölze an frostfreien Tagen wässern
  • winterharte Kübelpflanzen mit Frostschutz versehen
  • an frostfreien Tagen letzte Blumenzwiebeln setzen

Das Wachsen und Blühen auf dem Staudenbeet hat nunmehr seinen Abschluss gefunden. Die große Ruhepause hat begonnen, die für die Stauden zugleich das Sammeln neuer Kräfte für den Austrieb im kommenden Jahr bedeutet.

Dem ist durch entsprechende Nährstoffversorgung (Dauerhumus) und Bodenverbesserung Rechnung zu tragen. Zuvor wird alles vergilbte Kraut bis zum Boden herabgeschnitten und entfernt. Nur alle Gräser und die Stauden mit wintergrünen Blattrosetten (Fackellilie) bleiben „ungeschoren“. Alles Unkraut wird beseitigt und der offene Boden zwischen den Pflanzen mit der Grabegabel oder dem Spaten aufgelockert (Vorsicht, nicht die Wurzeln beschädigen, auf Blumenzwiebeln achten!)